"Companies that track time are idiots!" – Diese Aussage brachte Dan Meiland, CEO bei Egon Zehnder international, während der abschließenden Fragerunde bei dem staatlich unterstützten Wachstumsprogramm GazelleGrowth ins Spiel. Egon Zehnder international ist eins der größten Beraterunternehmen für Unternehmungsberatung und Personalauswahl.
Als Repräsentant für TimeLogs Bewerbung dachte ich, dass wir JETZT die Möglichkeit haben unter die 5 aus 50 dänischen Bewerbern zu kommen, die halbjährlich für das Programm ausgewählt werden.
Aber die Aussage von Dan Meiland bezog sich nicht auf die Zeiterfassung von Beraterunternehmen, sondern ob deren Kunden ein Fest Preis oder Aufwand in Rechnung gestellt werden sollten. Damit kam er zum Kern einer Debatte, die ich bei vielen Unternehmen schon erlebt habe: Welches Risiko will man für eine Profit Maximierung der Projekte und Leistungen des Unternehmens eingehen?
Als Beraterunternehmen können die Leistungen nach Aufwand berechnet werden und die Konsequenzen einer eventuellen Budgetüberschreitung dem Kunden angelastet werden - der Deckungsbeitrag liegt meist bei 50 bis 80 Euro oder die Leistungen werden zu einem Festpreis geliefert, bei dem der Lieferant die Kosten einer Budgetüberschreitung trägt, aber der Deckungsbeitrag kann, bei einem gut geführten und preislich gut geplanten Projekt, über 100 Euro in der Stunde sein.
Das Budgetrisiko zu minimieren ist bei Festpreisprojekten eine bekannte und schwierige Übung, die u.a. ein effektives Budget, gutes Feedback der Projektteilnehmer, laufende Beurteilung, wirtschaftlichen und zeit mäßigen Überblick und frühe Warnungen, wenn das Projekt Probleme bekommt braucht. Ein großes Projekt bedarf mit anderen Worten ein große Verwaltung um es effektiv durchzuführen, was viele Unternehmen dazu bringt, die laufenden wirtschaftlichen Verfolgungen zu unterlassen und sich auf die Nachkalkulation zu verlassen, die nach dem Ende des Projekts gemacht wird.
TimeLog hat deshalb in den letzten Jahren viel investiert, um Methoden und Werkzeuge für eine effektive wirtschaftliche Steuerung von komplexen Verträgen und Projekten zu entwickeln - zeitnah – der Fortschritt des Projekts wird basierend auf eine einzigartige Verkopplung von Budgets, Zeiterfassung, geschätzter Wertschöpfung, berechnet. Wir haben das Ziel noch nicht ganz erreicht – das wissen wir, aber wir werden von der Vision weiter getrieben, dass wir für unsere Kunden ein Lösung haben, Projekte mit dem höchstmöglichen Gewinn und niedrigsten wirtschaftlichen Risiko zu erstellen.
Wir möchten gerne mit unseren Kunden und anderen Interessierten eine guten Dialog führen, wie ein wir eine gute Lösung entwickeln können, die Benutzerfreundlichkeit und avancierte wirtschaftliche Steuerung kombiniert. Als Teil für diese Strategie, werden wir in den kommenden Wochen individuelle Interviews mit einer Reihe von unseren Kunden und Vertretern der Beraterunternehmen abhalten, um gemeinsam herauszufinden, wie TimeLog Project in der Zukunft aussehen soll, damit wir dieses ambitiöse Ziel zu erreichen.
Und wer weiß, vielleicht gehört Egon Zehnder eines Tages zu TimeLogs Kunden - als passionierter Nutzer der Zeiterfassung?
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